Förderung des Fussverkehrs

Wenn der Veranstaltungsort gut an den öffentlichen Verkehr angebunden ist, können viele Teilnehmende bequem zu Fuss anreisen – ganz oder in Kombination mit Bahn oder Bus. Eine sichere, gut ausgeschilderte und barrierefreie Wegeführung fördert die aktive Mobilität und trägt gleichzeitig zur Entlastung des motorisierten Verkehrs und zur Reduktion von Emissionen bei.

Vor der Veranstaltung

  • Fusswege zu Bahnhöfen und Bushaltestellen identifizieren und in Kartenmaterial einzeichnen.
  • Prüfen, ob die Wege barrierefrei und für Personen mit eingeschränkter Mobilität oder Kinderwagen geeignet sind. Hindernisse sichtbar markieren oder Alternativrouten kommunizieren.
  • Deutlich sichtbare, grossformatige und farbkontrastreiche Beschilderung mit klaren Piktogrammen einsetzen.
  • Durchschnittliche Gehzeiten (bei ca. 4 km/h) berechnen und in Plänen oder Hinweisschildern angeben.
  • Falls erforderlich, mit Polizei oder Gemeinde abklären, ob bestimmte Strassen vorübergehend für den motorisierten Verkehr gesperrt werden sollten.
  • Eine entsprechende Beschilderung auch auf dem Veranstaltungsgelände anbringen.
  • Fusswege im Vorfeld über alle Kommunikationskanäle (Website, Programm, Social Media, Anreisepläne) kommunizieren. 

Während der Veranstaltung

  • Geschulte Freiwillige an Kreuzungen oder Zebrastreifen stationieren, um den Fussgängerfluss zu sichern.
  • Beschilderung regelmässig kontrollieren und bei Bedarf reparieren oder neu anbringen (z. B. nach Regen oder Vandalismus).

Nach der Veranstaltung

  • Die angebrachte Beschilderung vollständig entfernen und, wenn möglich, für eine spätere Ausgabe wiederverwenden.
  • Erfahrungen und Rückmeldungen zur Wegführung dokumentieren, um Verbesserungen für zukünftige Veranstaltungen umzusetzen.