Energieeinsparung bei Elektrogeräten 

Die Auswahl und der Einsatz elektrischer Geräte haben einen erheblichen Einfluss auf den Energieverbrauch und die Gesamtkosten einer Veranstaltung. Bevor neue Geräte angeschafft oder gemietet werden, sollte geprüft werden, ob sie tatsächlich notwendig sind.

Die Energieeffizienzklasse erleichtert die Bewertung der Energieeffizienz: Geräte der Klasse A sind am energieeffizientesten, während Geräte der Klasse G den höchsten Energieverbrauch aufweisen. Ein Kühlschrank der Klasse A verbraucht etwa 40% weniger Energie als ein Modell der Klasse C.

Wählen Sie energieeffiziente Geräte anhand der Energieeffizienzklasse (Klassen A bis C) aus. Neben der Energieeffizienz sollten auch ökologische Kriterien wie Materialherkunft, Lebensdauer und Entsorgung berücksichtigt werden.

Vor der Veranstaltung

  • Den Bedarf an Elektrogeräten genau analysieren – nur das Nötigste einsetzen.
  • Geräte wählen, die dem tatsächlichen Bedarf entsprechen, um unnötigen Energieverbrauch zu vermeiden.
  • Prüfen, ob Geräte gemietet statt gekauft werden können.
  • Nach Möglichkeit Geräte ohne Einwegbatterien bevorzugen.
  • Energieeffiziente Geräte anhand der Energieetikette auswählen (Klasse A bis C).
  • Langlebige Geräte bevorzugen, die bei Bedarf aufgerüstet oder repariert werden können (z. B. durch Speicheraustausch oder Softwareupdates).
  • Mitarbeitende sensibilisieren und klare Richtlinien zum Ausschalten nicht genutzter Geräte einführen.
  • Geräte aus recyceltem oder wiederverwertbarem Material bevorzugen.
  • Lieferanten auswählen, die Nachhaltigkeitsstandards erfüllen (z. B. EICC – Electronic Industry Citizenship Coalition oder EITI – Extractive Industries Transparency Initiative).

Während der Veranstaltung

  • benötigte Geräte konsequent ausschalten oder vom Stromnetz trennen.

Nach der Veranstaltung

  • Altgeräte über den Lieferanten oder an eine offizielle Sammelstelle zurückgeben.
  • Batterien und Akkus über geeignete Recyclingkanäle entsorgen.
  • Den Stromverbrauch analysieren und mit den Vorjahreswerten oder Prognosen vergleichen, um Einsparpotenziale zu identifizieren (unter Berücksichtigung besonderer Bedingungen wie Wetter oder Infrastruktur).