Ein glaubwürdiges Engagement für Nachhaltigkeit erfordert einen systematischen Ansatz: Das Thema sollte so früh wie möglich in die Planung einfliessen, und alle Schlüsselakteure müssen rechtzeitig eingebunden werden.
Vor der Veranstaltung
- Die Mitglieder des Organisationskomitees über die Herausforderungen und Chancen der Nachhaltigkeit informieren und aktiv einbeziehen.
- Bestehende Nachhaltigkeitsmassnahmen erfassen und erste Verbesserungspotenziale identifizieren.
- Relevante Stakeholder (z. B. Umweltorganisationen, Teilnehmende, Besuchende, Anwohnende, Gemeinden, Lieferanten, Sponsorinnen, Medienschaffende u.a.) von Beginn an einbinden und die möglichen Auswirkungen aufzeigen.
- Innerhalb des Organisationskomitees Personen identifizieren, die bereits Nachhaltigkeitserfahrung haben oder Interesse daran zeigen; eine verantwortliche Person oder ein Nachhaltigkeitsteam benennen.
- Ein Organigramm für das Nachhaltigkeitsteam erstellen und Aufgaben klar definieren.
- Im Pflichtenheft der Nachhaltigkeitsverantwortlichen und -mitwirkenden einen klaren Zeitrahmen für ihre Aufgaben festlegen.
Während der Veranstaltung
- Nachhaltigkeit als festen Tagesordnungspunkt in allen Koordinationssitzungen verankern.
- Transparent kommunizieren – sowohl über Erfolge als auch über Verbesserungspotenziale und den Stand der Zielerreichung.
Nach der Veranstaltung
- Bilanz ziehen und Rückmeldungen der Stakeholder (Teilnehmende, Anwohnende etc.) berücksichtigen.
- Sicherstellen, dass die gesammelten Erkenntnisse für künftige Ausgaben weitergegeben werden.
- Das Engagement des Organisationskomitees würdigen (z. B. mit einem „Nachhaltigkeits-Apéro“ oder einer symbolischen Anerkennung).
