Eine effiziente Nutzung der Heizenergie trägt wesentlich dazu bei, den Energieverbrauch zu senken und die CO₂-Emissionen zu reduzieren – insbesondere, wenn fossile Brennstoffe im Einsatz sind. Bereits eine Reduktion der Raumtemperatur um 1 °C kann den Energieverbrauch um bis zu 7 % senken, ohne den Komfort der Teilnehmenden und des Publikums zu beeinträchtigen.
Vor der Veranstaltung
- Das Heizen von offenen oder schlecht isolierten Räumen vermeiden. Falls eine Heizung zwingend notwendig ist, ausschliesslich Lösungen mit erneuerbaren Energien einsetzen (unter Beachtung der geltenden Vorschriften).
- Heizkörper freihalten – keine Möbel oder Vorhänge davorstellen, um die Wärmeverteilung im Raum zu gewährleisten.
- Auf individuelle elektrische Zusatzheizungen verzichten (in einigen Kantonen sind diese sogar verboten).
- Mitarbeitende und freiwillig Helfende für den sparsamen und effizienten Umgang mit Heizenergie sensibilisieren.
- Die Raumtemperatur an Nutzung, Belegung und Aktivität anpassen:
- Bei hoher Personenzahl steigt die Temperatur rasch – Heizung rechtzeitig reduzieren.
- Bei sitzenden oder ruhigen Aktivitäten die Temperatur leicht erhöhen, um den Komfort zu gewährleisten.
Während der Veranstaltung
- Räume nicht überheizen – eine Temperatur zwischen 19 °C und 21 °C ist in der Regel ausreichend.
- Wenn es zu warm wird, zuerst die Heizleistung reduzieren, bevor Fenster geöffnet werden.
- Räume kurz und intensiv lüften (Stosslüften), keine Fenster dauerhaft offenlassen, wenn die Heizung in Betrieb ist.
- Die Raumtemperatur regelmässig kontrollieren und dokumentieren, um die Wirksamkeit der Massnahmen zu prüfen.
Nach der Veranstaltung
- Eine Bilanz der Heiznutzung ziehen:
- Komfortbewertung durch Publikum und Teilnehmende.
- Messung des Energieverbrauchs und Vergleich mit den Zielwerten.
- Erkenntnisse dokumentieren, um künftige Heizstrategien weiter zu optimieren.
