Kampf gegen Doping 

Sport steht sinnbildlich für Gesundheit, Fairness und Leistung. 
Doch gerade im Wettkampf kann der Druck zu Fehlverhalten führen. Doping widerspricht nicht nur den Werten des Sports, sondern gefährdet auch die körperliche und psychische Gesundheit der Athletinnen und Athleten. 
 
Die Organisatoren von Sportveranstaltungen tragen eine wichtige Verantwortung, einen sauberen, fairen und gesunden Sport zu fördern. Mit gezielten Präventionsmassnahmen und klarer Kommunikation können sie aktiv dazu beitragen.

Vor der Veranstaltung

  • Eine klare Anti-Doping-Haltung kommunizieren und aktiv umsetzen. 
  • In allen Kommunikationsmitteln die Nulltoleranz gegenüber Doping betonen. 
  • Die Teilnehmenden (Einzelsportler, Vereine, Verbände) dazu ermutigen, sich zu den fünf Grundsätzen von «cool and clean» zu verpflichten und die Materialien dieses Präventionsprogramms zu nutzen. 
  • Bei Bedarf den Kontakt zu Antidoping Schweiz herstellen, um Unterstützung bei Schulungen, Informationsständen oder Kontrollen zu erhalten. 

Während der Veranstaltung

Information und Sensibilisierung: 

  • Auf die gesundheitlichen, sportlichen und rechtlichen Risiken von Doping aufmerksam machen. 
  • Informationsstände oder kurze Aktionen zur Dopingprävention anbieten. 

Dialog fördern: 

  • Athlet:innen, Trainer und Begleitpersonen einbeziehen, um über Werte wie Fairness, Respekt und Gesundheit zu sprechen. 

Kontrollen durchführen: 

  • In Zusammenarbeit mit Antidoping Schweiz oder dem zuständigen Sportverband gezielte Dopingkontrollen im Spitzensportbereich organisieren. 

Nach der Veranstaltung

  • Die Öffentlichkeit transparent über die Ergebnisse der Kontrollen informieren. 
  • Bei positiven Befunden in Zusammenarbeit mit den zuständigen Verbänden angemessene Sanktionen ergreifen. 
  • Die gewonnenen Erkenntnisse zur Verbesserung zukünftiger Präventionsmassnahmen nutzen.